09. 12. 2021

Trends und Entwicklungen in der Gebäudeautomation

Vom 26.-29. April 2022 ist die IFH/Intherm in Nürnberg die Gelegenheit, sich wieder persönlich mit Kollegen und Geschäftspartnern zu treffen und auszutauschen. In sieben Hallen des Messezentrum Nürnberg bietet die Fachmesse für Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik einen kompletten Marktüberblick über die Produkte und Neuheiten der SHK-Branche.


Nach der pandemiebedingten Unterbrechung sind die Produkte auf der IFH/Intherm wieder live zu sehen, zu erleben, anzufassen und zu testen. „Die IFH/Intherm ist 2022 die erste Gelegenheit, sich wieder persönlich mit den Kollegen auf einer Messe zu treffen und sich über neue Produkte und Trends zu informieren. Die Investitionsbereitschaft nach dem dann hinter uns liegenden Winter ist immens. Das Handwerk wird nach Nürnberg kommen. Trotz positiv angespannter Auftragslage sind wir davon überzeugt, dass die Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit nutzen, um endlich wieder eine professionell gestaltete Messe zu besuchen“, sagt Erich Schulz, Vorsitzender des IFH/Intherm Fachbeirats.

Neben den Produktpräsentationen der Aussteller setzt die Fachmesse für Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik drei große Themenschwerpunkte im Rahmenprogramm: Heiztechniken der Zukunft, Hygiene und Smarte Gebäudeautomation. Im IFH/Intherm FORUM werden die Themen von Experten beleuchtet und diskutiert. Damit fungiert die IFH/Intherm nicht nur als Plattform für gute Geschäfte, sondern bietet die Möglichkeit, das eigene Wissen auf den neuesten Stand zu bringen, um die Kunden zeitgemäß beraten und bedienen zu können.

Gebäudeautomation im Blickpunkt von Effizienz

Neben anderen Themen wie zum Beispiel die Nutzung Erneuerbarer Energien gewinnt das Thema Gebäudeautomation in Zusammenhang mit Klimaschutzpotenzialen an Bedeutung. Sie wird vermehrt unter dem Gesichtspunkt betrachtet und daran gemessen, welchen Beitrag sie zur Energieeffizienz eines Gebäudes leisten kann, weil sie das Zusammenspiel der technischen Gebäudeausstattung optimiert, steuert und überwacht. Das Thema Energiemanagement nimmt vor allem in Nichtwohngebäuden Fahrt auf.

Flexibilisierung der Arbeitswelt

Die Home-Office-Erfahrungen aus der Covid-19-Pandemie hat im Wohnbau die Wahrnehmung in Richtung Smart Home geschärft und das Bedürfnis nach besserer Vernetzung sowie intelligenter Steuerungsoptionen verstärkt, die das Arbeiten von zu Hause aus verbessern. Andererseits führt die Flexibilisierung des Arbeitens von Vor-Ort-Präsenz und remote dazu, dass für Unternehmen Gebäudemanagementsysteme an Bedeutung gewinnen, die auf diese Entwicklung flexibel reagieren können. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung auch durch die gesetzliche Rahmensetzung dauerhaft etabliert.

Trends am Markt

Damit wird das Thema (Daten-)Sicherheit, wie beispielsweise Hackerangriffe zuverlässig verhindert werden, noch wichtiger. Weitere Trend-Themen sind, aufgrund zunehmender Komplexität der Systeme und der Datenvolumina, Prozesse via Cloud zu externalisieren. KNX-Lösungen sind weiter Standard, aber sie werden vermehrt auch unter dem Aspekt der Langlebigkeit gesehen und wie IoT-Komponenten eingebunden. Dabei bieten die Automations-Konzepte die größten Vorteile, wenn sie bereits in der Planungsphase eines Gebäudes aufgestellt und von Anfang an mitgedacht werden. Das Bedürfnis nach einfacher Bedienbarkeit nimmt über die zunehmende Komplexität der Systeme weiter zu. In der Praxis wird dieses Paradox für die Anbieter eine stete Herausforderung bleiben, hier die wachsenden Komfort-Ansprüche zu bedienen.

Gesamtlösungen werden gefragter sein

Die Sektorkopplung führt dazu, dass das Handwerk vermehrt vernetzt und technikübergreifend denken muss. Klassisches Denken in abgegrenzten Fachgebieten wird auf Dauer keine Zukunft mehr haben. Stattdessen gilt es, Gewerke zu vernetzen und Kooperationen zu schließen, mit dem Ziel, Gesamtlösungen für den Kunden aus einer Hand.

Digitale Expertenvorträge im IFH/Intherm FORUM plus

Um die Zeit bis zur nächsten IFH/Intherm zu verkürzen und das klassische Angebot der Messe zu ergänzen, gibt es ein digital erweitertes Rahmenprogramm. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung in Nürnberg werden an vier Tagen per Livestreaming im IFH/Intherm FORUM plus, in Kooperation mit dem Gentner Verlag und der SBZ, Themen online in Expertenvorträgen beleuchtet. Die Teilnahme am Online-Angebot ist kostenfrei. Informationen und Anmeldung zu den Livestreams gibt es unter folgendem Link: https://www.ifh-intherm.de/forum-plus.

Bestmögliche Sicherheit für alle Messeteilnehmer

Die IFH/Intherm findet unter den zum Veranstaltungszeitraum gültigen Corona-Regeln statt. Unabhängig von den geltenden G-Regeln für den Messebesuch werden von Seiten der Messe verschiedene Maßnahmen getroffen: So wird sichergestellt, dass in den Messehallen ein erhöhter, regelmäßiger Luftaustausch stattfindet. Außerdem werden die Reinigungsmaßnahmen in allen Bereichen verstärkt und ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Die kontaktlose Registrierung des Messepublikums erfolgt beim Online-Kauf des Messetickets. Weitere Informationen gibt es auf der Messewebsite: https://www.ifh-intherm.de

 

Über die IFH/Intherm

Organisiert von der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, findet die IFH/Intherm als Fachmesse für Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik im Messezentrum Nürnberg statt. Ideelle Träger der Messe sind die Fachverbände SHK Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen sowie der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V. (BDH). Der Fachverband SHK Sachsen-Anhalt fungiert als Kooperationspartner. Die IFH/Intherm informiert umfassend über Badausstattung und Sanitärtechnik, Energieeffizienz und Ressourcenschonung in der Heiztechnik, Erneuerbare Energien, Trinkwasserbehandlung, Haus- und Gebäudeautomation, Klima- und Lüftungstechnik und Installationstechnik.


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